Das CoReP (Kollektiv Permanente Revolution) ist eine internationale revolutionäre Strömung, die aus Umgruppierungsprozessen seit Beginn des neues Jahrtausends hervorgegangen ist. Treibende Kraft dabei war die französische Groupe Bolchevik, die in der Tradition des “Komitees für den Aufbau einer revolutionären ArbeiterInnenpartei” von Stéphane Just steht.
Die wesentlichen Dokumente des CoRep finden sich auf dieser Website (die Charta und die 21 Punkte).
In Österreich hat das CoReP versucht, durch Diskussionen mit der aus einer Minderheitsgruppe in der damaligen AGM

Titelseite der Nr. 2 der "Permanenten Revolution"
hervorgegangenen GRA einen Diskussionsprozess zu beginnen, um die GRA für das CoReP zu gewinnen. Die schleppenden Diskussionen waren zu einem wesentlichen Teil darauf zurückzuführen, dass ein Teil der GRA-GenossInnen nach wie vor methodisch und inhaltlich von ihrer Vergangenheit in der LIRKI, jetzt “Liga für die Fünfte Internationale” geprägt waren und eine sehr sterile Herangehensweise an aktuelle Fragen des Klassenkampfes an den Tag legte.
Auch die Vereinigung der GRA mit einigen jungen Genossen, die mit dem ArbeiterInnenstandpunkt bzw. Revo gebrochen hatte, konnte kaum neue Bewegung in die internationale Debatte bringen. So kam es kurz nach der Fusionskonferenz zum Ausschluss der Unterstützer des CoReP aus der “neuen” GRA.
Der sich formierende “Neue Kurs” erwies sich als ungeeignet, den Aufbau einer revolutionären Organisation wirklich voranzutreiben. Das lag nicht zuletzt an der mangelnden programmatischen Diskussion zwischen den Genossen, die den “harten Kern” des DNK bildeten. Am Vorabend des 1. Mai 2008 brach die interne Krise voll auf und endete mit dem Rückzug eines Genossen, der sich über die “Irlandfrage” zu bürgerlich-nationalistischen Positionen hin entwickelt hatte.
Mittlerweile aber hatte sich aber aus dem Marxistischen Studienzirkel, einer offenen Vorfeldstruktur des DNK, ein Kern neuer Genossen gebildet, der sich zum Aufbau der Gruppe Klassenkampf entschloss.
Heute arbeiten Genossen, die nicht dem CoReP angehören und Genossen des CoReP in Österreich in der Gruppe Klassenkampf zusammen. Da die Gruppe Klassenkampf ihr Verhältnis zum CoReP erst bestimmen muss, treten die Genossen des CoReP fallweise mit eigenen Publikationen und ihrer eigenen Homepage auf.